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Ein zweieinhalb tausend Jahre alter Appell an die Mächtigen (I) – Hesiod: Werke und Tage (Verse 213–285)

    Ein zweieinhalb tausend Jahre alter Appell an die Mächtigen (I) – Hesiod: Werke und Tage (Verse 213–285) Die Neigung mancher Herrscher, ihre Lügen und Schandtaten nicht einmal versuchsweise zu verbergen, sondern sich im Gegenteil mit ihnen zu brüsten, ist bemerkenswert und für viele beängstigend. Man hört allerdings auch die Meinung, es gehe sc [...]

Liebe in Zeiten des Wiener Februaraufstands 1934 (15.10.26)

    Liebe in Zeiten des Wiener Februaraufstands 1934. Franz Höllering und »Die Verteidiger« (15.10.26) Mit Ulrich Fischer, dem Autor des untenstehenden Gastbeitrags, verbindet mich die Doppelleidenschaft für das Arbeitsrecht einerseits und die Literatur andererseits. Ulrich Fischer vertrat über Jahrzehnte hinweg als Rechtsanwalt so bedeutende Akteure wi [...]

Wenn guter Rat teuer ist – der kluge Richter (01.10.26)

    Wenn guter Rat teuer ist – der kluge Richter (01.10.26) Dass rein formelle Gesetzestreue manchmal nicht ausreicht, um ein richtiges Urteil zu sprechen, liegt auf der Hand. Die Geschicklichkeit des Menschen, sich vor Gericht aus peinlichen Lagen zu befreien, indem man sich selbst in die Tasche und anderen ins Gesicht lügt, ist beträchtlich. Das im Ein [...]

»Plagiatoren«. Ein Gedicht des Juristen und Lyrikers Alfred Lichtenstein (01.09.26)

    »Plagiatoren«. Ein Gedicht des Juristen und Lyrikers Alfred Lichtenstein (01.09.26) Alfred Lichtenstein ist einer der weniger bekannten unter den zahlreichen deutschen Dichtern, die studierte Juristen waren. Lichtenstein kam 1889 in Berlin zur Welt, gehörte zum Umfeld der literarischen Expressionisten, war bekannt u. a. mit Gottfried Benn, Alfred Kerr [...]