»ich bin ein elephant, madame«
in der stadt alexandria lebte eine straußbinderin
sie arbeitete auf dem blumenmarkt
sie war jung und trug ein tuch um den hals
dieses tuch hätte ich sein mögen
und den demütigen nacken des mädchens umschmiegen
aber ich war das graue und schweigsame
was auf dieses tuch gemalt war
ein elephant vermutlich
ja man [...]
von GatoMonoDesign | 08.09.2018 | Gedichte
Guillaume Apollinaire
Si je mourais lá-bas...
Wenn ich da vorne sterbe an der Stirn der Schlacht
Dann weinst Du einen Tag ach Lou Geliebte
Bis die Erinnerung an mich verlischt
Wie eine platzende Granate stirbt sie auf der Stirn der Schlacht
Granate schön wie Jungfernkraut in aller Blüte
Und dann wird dies Erinnern aufgeplatzt im Raume
Mit mein [...]
von GatoMonoDesign | 08.09.2018 | Gedichte
der zustand L.
der zustand L. ist nicht ohne fransen
jeder hat davon gehört
der zustand L. tritt in streifen auf
mit perforationen also kleinen löchern
früher dachte man sich auch die sterne
als kleine löcher im himmelszelt
heute kann man nicht mehr so viel über die sterne denken
weil man zuviel von den sternen weiß
der zustand L. endet manc [...]
von GatoMonoDesign | 08.09.2018 | Gedichte
Im Namen der Robe
– das Bild des Richters in Oper und Literatur *
Für Wilfried Schröder (3. September 1944 – 17. Juli 2005)
Christoph Schmitz-Scholemann
Vorbemerkung 1: Wer ist Richter?
Im folgenden Text wird viel von Richtern die Rede sein. Im Vordergrund stehen bestimmte nach der Wirklichkeit gezeichnete oder auch ganz frei erfundene Perso [...]
von GatoMonoDesign | 04.09.2018 | Essays und Vorträge, Literatur und Recht
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von GatoMonoDesign | 20.08.2018 | Neuestes